Verschiebung der inhaus 2022 auf Frühling 2023

Das Beispiel der OLMA zeigt, dass Besucher trotz Covid-Zertifikat wieder an Veranstaltungen teilnehmen möchten – und dass diese interessiert sind. Nicht ganz so optimistisch sieht es aber auf der Seite der Aussteller aus: Noch herrscht eine grosse Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Pandemie, entsprechende Investitionen oder Verpflichtungen werden (noch) gescheut.

Die Umfrage bei den Ausstellern der inhaus 2020 zeigt, dass vor allem bei der Kundengruppe der gewerblichen Aussteller immer noch eine grosse Zurückhaltung erkennbar ist, was die Teilnahme an zukünftigen Veranstaltungen angeht. Die planerischen und finanziellen Unsicherheiten sind gross. Im Hinblick auf das nationale Veranstaltungsverbot 2020 wenige Stunden vor Beginn der Messe ist das durchaus nachvollziehbar.

Lediglich 60% der Teilnehmer der Umfrage würden sich aktuell für die inhaus oder die die50plus 2022 anmelden. 30% finden März 2022 noch zu früh. In Anbetracht der Umfrageergebnisse ist davon auszugehen, dass es schwierig sein wird einen qualitativ guten Mix der Aussteller hinzubekommen.

Leider fällt die Ostschweizer Messe für Wohnen, Haus und Garten zudem nicht unter den Schutzschirm für Publikumsveranstaltungen von Bund und Kantonen, weshalb das finanzielle Risiko für Aussteller als auch für uns als Veranstalter weiterhin hoch bleibt. Eine allfällige Verschiebung der inhaus und der die50plus in den späteren Frühling würde keine massgebliche Verbesserung der Situation bringen – zumindest noch nicht. Und eine Verschiebung in den Herbst ist nicht sinnvoll, weil es dann sowohl bei Ausstellern als auch Besuchern zu Überschneidungen mit der sehr populären WEGA käme. Unsere Erfahrungen mit der im Mai 2021 virtuell durchgeführten Schlaraffia zeigen zudem auf, dass eine rein virtuelle Messe zu wenig Zuspruch bei Besuchern und Ausstellern findet. Die Leute wollen sich wieder live begegnen und sich 1:1 informieren!

Der Verwaltungsrat der inhaus Messe GmbH kommt deshalb zum Schluss, dass aktuell noch zu wenig positive Voraussetzungen für eine erfolgreiche inhaus im März 2022 gegeben sind. Aufgrund des finanziellen Risikos für alle Beteiligten soll deshalb mit der Durchführung der nächsten inhaus noch zugewartet werden, bis die Pandemie ganz überwunden ist und die Aussteller wieder entsprechende Planungssicherheit haben. In diesem Sinne wird die inhaus 2022 auf 3. bis 5. März 2023 verschoben.

 

Zurück